Allgemeines

Feiern und (Intervall-)Fasten

Ist es nicht so, dass viele Leute, die es noch nie getan haben, bei dem Wort Fasten an Verzicht denken? Ja, gib’s zu, Du hast das jetzt auch gerade gedacht. 😉 Falls du noch nie gefastet hast.

Jeder und jede, die je gefastet hat, denkt natürlich anders. Wir wissen, dass Fasten kein Verzicht ist, sondern ein Gewinn. Dass man sich großartig fühlt, viel mehr Energie hat als normalerweise, dass der Kopf wunderbar frei wird, dass alles, was man tut, auf einmal fast ohne Anstrengung abläuft. Dass man besser arbeiten kann, besser Sport machen kann (falls man Sport macht. Das ist keine Bedingung), dass man das Leben einfach rundum mehr genießt.

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»Alles in Maßen« macht schlank?

Das Fragezeichen steht da nicht zufällig. Und eigentlich durfte es noch nicht einmal da stehen, denn die Aussage ist falsch.

Es ist aber das, was uns seit Jahren, nein seit Jahrzehnten erzählt wird. Wenn man alles nur in Maßen isst, wenn man es mit nichts übertreibt, dann bleibt oder wird man schlank. Dann kann man alles essen, ohne sich für irgendetwas schuldig zu fühlen.

Das heißt, wenn man Zucker in Maßen isst (was für ein Maß wäre das überhaupt?), ist das gesund? Man sollte es nur nicht übertreiben?

Na ja. Früher war es so, sagen viele. Schließlich waren so ziemlich alle Leute bis ca. 1980 schlank. Und damals gab es keine Diäten, kein Low Carb oder Low Fat, alle haben alles gegessen, was ihnen schmeckte. Mischkost.

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Dick durch Stress

Wussten Sie, dass Ihr Cortisol UND Ihr Insulin ansteigen, wenn Sie Stress haben? Nicht nur Stress zu Hause oder im Büro, sondern auch Stress dadurch, dass man beispielsweise zu wenig schläft oder dass man so schlecht schläft, obwohl es lange Stunden sind, dass man wie gerädert aufwacht. Schlafentzug (und auch schlecht schlafen ist so etwas wie Schlafentzug) ist die beste Methode, um zuzunehmen.

Beide Hormone sollten nicht ständig auf hohem Niveau sein. Cortisol ist dazu da, schnell viel Energie zu mobilisieren, wenn wir uns einer Gefahr gegenübersehen und entweder kämpfen oder fliehen müssen. Solche Gefahren wie beispielsweise Wölfe, die uns im Wald überfielen, hielten jedoch nicht über Tage oder Wochen an. So schoss das Cortisol kurzzeitig hoch, um uns zu ermöglichen, uns zu verteidigen oder wegzulaufen, dann jedoch war die Situation vorbei (entweder wir konnten die Gefahr abwehren oder wir waren gefressen worden), und das Cortisolniveau sank wieder ab. Das kann unser Körper gut. Wenn wir ihn lassen.

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Warum zählen Kalorien nicht?

Ich habe jetzt immer wieder erwähnt, dass es nicht auf die Kalorien ankommt, die man zu sich nimmt, und auch nicht auf die Kalorien, die man verbraucht. Das klingt für viele von uns unverständlich, geradezu unlogisch. Denn jahrzehntelang hat man uns eingeredet, unser Übergewicht wäre das Ergebnis unserer positiven Energiebilanz. Sprich wir nehmen mehr Kalorien zu uns, als wir verbrauchen. Und das macht uns dick. Die Lösung kann also nur sein – so wurde uns fast mit dem Presslufthammer eingebläut – weniger zu essen und uns mehr zu bewegen.

Viele von uns sind diesem Ratschlag gefolgt, mit Diäten und mehr Sport. Kurzzeitig funktioniert das auch, denn wenn unser Körper plötzlich weniger Energie zugeführt bekommt, greift er auf unsere Fettdepots zurück, um unsere lebensnotwendigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Bewegt man sich dazu noch mehr, muss er noch ein wenig mehr Energie aus den Fettdepots holen. Wir freuen uns, weil wir abnehmen.

Langfristig funktioniert das jedoch nicht. Denn wenn die verringerte Energiezufuhr anhält – was bei Diäten immer der Fall ist –, passt unser Körper nach relativ kurzer Zeit unseren Energieverbrauch an. Der war zu Anfang aufgrund unseres Übergewichts vergleichsweise hoch, nun sucht der Körper nach Möglichkeiten, den Verbrauch zu verringern. Das gelingt ihm, indem er unsere Körperwärme herunterregelt und andere Körperfunktionen zurückfährt, um Energie zu sparen. Uns wird kalt, wir werden schlapp und müde. Gleichzeitig wird das Hungerhormon Ghrelin hochgefahren, denn wir sollen essen, damit unsere Körperfunktionen nicht ganz einschlafen.

Uns ist jetzt also kalt, wir sind schlapp und müde, und wir haben Hunger.

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Kalorien - Die Pest unserer Zeit

Ich würde gern noch mal auf das Kalorienzählen eingehen. Denn zu meinem Erschrecken habe ich festgestellt, dass es tatsächlich Leute gibt, die Natürlich schlank machen oder Intervallfasten und dazu Kalorien zählen! 😲 So in dem Stil: Ich esse nur noch zweimal am Tag, faste 16, 17, 18 Stunden, aber ich achte darauf, dass ich nicht mehr als 1.500 Kalorien zu mir nehme.

Wer zum Teufel kommt denn auf so einen – Entschuldigung – Schwachsinn? Das ist Diätdenken. Kalorien haben absolut nichts mit Übergewicht zu tun. Also kann man auch nicht auf Dauer abnehmen, wenn man die Kalorien reduziert. Man kann tatsächlich für kurze Zeit damit abnehmen, das haben viele Leute oft genug getan, aber nur für so ca. sechs Monate. Dann spätestens wehrt sich der Körper (das tut er schon vorher, aber ab einem halben Jahr merkt man es dann massiv, beispielsweise durch ein Plateau, wir nehmen nicht mehr ab) und hat die Energie, die er verbraucht, dem angepasst, was wir ihm an weniger Energie zuführen. Der Stoffwechsel fährt Stück für Stück herunter, uns wird kalt, wir fühlen uns oft müde und abgeschlagen, und wenn wir dann wieder anfangen, normal zu essen, nehmen wir zu. Obwohl die Kalorienzahl vielleicht sogar niedriger ist als vorher, bevor wir mit der Diät angefangen haben.

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Fasten und Natürlich schlank

Heute ist mein 28. Tag des Fastens, aber das heißt nicht, dass ich 28 Tage nichts gegessen habe, sondern nur 21 Tage. Die 7 zusätzlichen Tage waren die Aufbautage, an denen ich mich vorsichtig wieder ans Essen gewöhnt habe. Das sollte man sehr langsam angehen, denn der Magen und das ganze Verdauungssystem würde sonst mit Krämpfen oder der ganze Körper sogar mit einem Kreislaufkollaps oder sonstigen unangenehmen Dingen reagieren. In den Aufbautagen isst man also nur Gemüse, ein bisschen Obst, vielleicht den einen oder anderen Smoothie, grün oder nicht grün, Reis, Knäckebrot, Frischkäse, solche Dinge. Noch kein Fleisch, keinen Hartkäse, auch nicht zu viel Frischkäse, alles sehr in Maßen. Als selbstverständlich brauche ich wohl nicht zu erwähnen, dass man auch keinen Alkohol trinkt, denn der wirkt extrem (und zwar nicht unbedingt immer angenehm) nach einer so langen Phase, in der man nichts gegessen hat.

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Natürlich schlank gegen den Jojo-Effekt

Wer ärgert sich nicht darüber, nach jeder Diät wieder zuzunehmen? Manche begnügen sich da vielleicht mit ein oder zwei Kilo, andere nehmen alles wieder zu, was sie abgenommen haben (ein Mann, der gefastet hatte, berichtete, er hätte in der Zeit des Fastens 11 Kilo abgenommen, aber 3 Monate später wäre alles wieder draufgewesen, und das, obwohl er abnehmen wollte), einige sogar noch „mit Zinsen“, sprich sie erreichen dann ein Gewicht, das sogar höher ist als das, was sie vor der Fastenkur oder Diät hatten.

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Fasten und Heilen

Wie ich in meinem vorigen Beitrag bereits schrieb, faste ich aus gesundheitlichen Gründen. Es ist erstaunlich, wie ablehnend insbesondere viele Ärzte dem Heilfasten immer noch gegenüberstehen, obwohl es mittlerweile ungeheuer viele Beweise dafür gibt, dass Fasten bei Krankheiten helfen kann, die sonst als unheilbar gelten, zum Beispiel Fibromyalgie. Dazu habe auf der Seite der Fastenklinik von Weckbecker einen interessanten Erfahrungsbericht einer Patientin gefunden.

Ich habe glücklicherweise keine Fibromyalgie, und dafür bin ich wirklich dankbar, denn ich kenne Menschen, die Fibromyalgie haben, und das ist eine furchtbare Sache. Doch nicht nur Fibromyalgie, sondern auch Arthrose – die ich habe – kann schreckliche Dinge anrichten, wie ich einem anderen Bericht einer Patientin der Weckbecker-Klinik entnehmen konnte.

Wir alle kennen ältere Menschen, die nur noch gebeugt gehen können, deren Rücken so gekrümmt ist, dass sie sich überhaupt nicht mehr aufrichten können und anderen Menschen nicht einmal mehr ins Gesicht sehen können. Sie können nur noch den Boden betrachten. Ist das nicht ein schreckliches Schicksal?

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