Abnehmen

Gewicht halten ist schwerer als abnehmen

Also ich muss sagen, ich bin jetzt richtig angefressen von Säften. wink Heute habe ich 10 Kilo Orangen und jeweils 3 Kilo Äpfel und Möhren gekauft und noch ein paar Bananen und dies und das, was in der Obstabteilung so rumlag. Das muss ich jetzt entsaften, weil ich das alles niemals aufessen könnte, bevor es schlecht wird. laughing Ich bin überhaupt kein Obsttyp, und trotzdem fasziniert mich das im Moment. Sehr erstaunlich.

Ich glaube, wir brauchen alle immer wieder einmal einen neuen Anstoß, jemanden, der wieder einmal darauf hinweist, was wir eigentlich schon wissen. Natürlich schlank ist ein Lebensstil, der nicht viel Mühe macht, der mit der Zeit ganz selbstverständlich wird, aber auch bei mir hat sich in letzter Zeit so das eine oder andere eingeschlichen, mal eine Pizza, mal ein Stück Kuchen oder auch zwei, ohne dass ich wirklich hungrig war. Ich hatte einfach nur Lust darauf.

Das reicht aber nicht aus. Wenn ich Lust auf etwas habe, sollte ich auch hungrig sein. Mal ausnahmsweise nur aus Lust zu essen – na gut, kein großes Problem. Aber wenn das dann immer öfter vorkommt … dann sollte man darüber nachdenken, mal wieder etwas mehr darauf zu achten, ob man wirklich Hunger hat.

Das sagt Joe Cross dann auch im zweiten Teil seiner Dokumentation »Fat, sick and nearly dead 2«, die er fünf Jahre später gedreht hat als den ersten Teil. Er hatte dasselbe Problem wie viele (wenn wir ehrlich sind, doch eigentlich wir alle, oder?): Das Abnehmen an sich, das Umstellen des Lebensstils, das war schon sehr hart, aber das Schwierigste war dann, das so erkämpfte Gewicht über Jahre auch zu halten, nicht wieder zuzunehmen.

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Mehr essen und abnehmen

Ich hatte ja weiter unten schon mal etwas über die Energiedichte geschrieben: Energiedichte = Energie und dichten? Als ich das erste Mal über die Energiedichte stolperte, fand ich das etwas lustig. Denn es ist ja nichts Neues. Die Energiedichte spiegelt nur die Kalorien pro 100 Gramm wider, und das kennen wir ja alles schon aus Kalorientabellen. Also doch wieder die alte Leier: Kalorien zählen?

Nun ja, eins muss man natürlich sagen: Selbst wenn wir die Kalorien nicht zählen, unser Körper tut es. Bekommt er zu viele davon, nimmt er zu. Bekommt er weniger, als er verbraucht, nimmt er ab. Da können einem noch so viele Wunderkuren versprochen werden, bei denen dieses Prinzip angeblich auf den Kopf gestellt werden soll, das ist alles nur Augenwischerei. Zum Schluss bleibt es dabei: Nicht mehr essen, als man verbraucht. Und zum Abnehmen muss man eben weniger essen. Wie man das macht, das ist allerdings ziemlich unterschiedlich.

Denn weniger essen bedeutet nicht: weniger Menge essen. Das Weniger bezieht sich lediglich auf die Energie, die man dem Körper zuführt, das, was der Körper entweder verbrennen oder einlagern kann. Das alte Prinzip FDH war gestern, denn darunter verstand man tatsächlich: einfach weniger von allem essen, was man normalerweise isst, ohne etwas an den Essgewohnheiten zu ändern. Das kann auf die Dauer nicht gutgehen. Wenn ich es gewohnt bin, Lebensmittel zu essen, die auf 100g sehr viele Kalorien enthalten, schrumpft die Menge dessen, was ich essen darf, nämlich gewaltig. Und das bedeutet: Hunger, Hunger, Hunger.

Da wir uns hier nicht bei den Hunger Games befinden, kommt das für uns nicht in Frage. Wir wollen satt sein beim Abnehmen. Für uns gilt das neue FDH: mehr essen an Menge, aber weniger an Kalorien.

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Frühstück ist keine Notwendigkeit

Ich war nur selten in meinem Leben bei einer Diätberatung oder unterhielt mich mit einem Arzt übers Abnehmen, aber wenn, war oft der erste Ratschlag: „Sie müssen unbedingt frühstücken. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.“

Da kann ich nur eindeutig sagen: Ist es nicht. Nicht für mich.

Ich habe morgens keinen Hunger, und mir dann etwas hineinzwingen zu müssen grenzt nah an Folter.

Mein Körper ist frühmorgens offensichtlich noch nicht auf Nahrungsaufnahme eingestellt. Erst so zwei oder drei Stunden nach dem Wachwerden meldet sich mein Magen.

Diese Art zu essen ist aber bei keiner Diät „erlaubt“. Immer wieder las ich, dass man das Frühstück nicht „weglassen“ sollte, nicht „auf das Frühstück verzichten“ sollte. So als ob ich nicht frühstücken würde, obwohl ich Hunger hätte. Vielleicht um ein paar Kalorien einzusparen.

Es gibt möglicherweise Menschen, die das tun – obwohl ich es bezweifle. Wenn überhaupt, wird wohl eher das Abendessen weggelassen, um Kalorien einzusparen, das sogenannte „Dinner Cancelling“ –, aber ich denke, es gibt Leute, die von Natur aus frühstücken, und Leute, die von Natur aus nicht frühstücken.

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Wiegen oder nicht wiegen ...

Das ist in der Tat die Frage. Ob's edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern des wütenden Geschicks erdulden oder, sich wappnend gegen eine See von Plagen, durch Widerstand sie enden.

Tja, ich kann es halt nicht verleugnen, dass ich mal Literaturwissenschaft studiert habe. wink Das ist Shakespeare, Hamlet, und eigentlich beginnt der Monolog mit Sein oder Nichtsein.

Die Wiegefrage kann sich jedoch genauso zu einer Existenzfrage auswachsen wie diejenige von Hamlet, denn die Pfeil und Schleudern des wütenden Geschicks – das sind die Zahlen auf der Waage, denen man sich jeden Tag aussetzt, wenn man sich wiegt.

Hamlet lässt sich stundenlang darüber aus, ob es in Anbetracht der Umstände besser ist zu leben oder zu sterben. So weit müssen wir natürlich nicht gehen. Für uns geht es nicht um Leben oder Tod, sondern nur ums Wiegen.

Nur.

Das ist eben das Problem.

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Der ultimative Trick zum Schlankwerden

Wenn wir abnehmen wollen, suchen wir eigentlich immer die eierlegende Wollmilchsau. Niemand will sich wirklich beschränken, schon gar nicht für den Rest seines Lebens. Das heißt, wir wollen genauso weitermachen wie bisher, dabei aber schlank werden.

Das ist etwas schwierig, denn genau dieser unser Lebensstil hat uns ja dick gemacht. Wenn wir vom gesunden Menschenverstand ausgehen, werden wir also dick bleiben oder sogar noch dicker werden, wenn wir so weitermachen.

So ganz ohne Veränderung geht abnehmen also nicht. Wir suchen aber immer nach Tricks, diese Veränderung so klein wie möglich zu halten.

Das habe ich auch gemacht und dabei natürlich schlank gefunden. Natürlich schlank funktioniert hervorragend, und die Veränderung des Lebensstils ist minimal. Sie beschränkt sich darauf, auf seinen Hunger zu warten und mit dem Essen aufzuhören, wenn man satt ist.

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Wie machst du das mit dem Abnehmen?

Diese Frage wird mir immer wieder gestellt, wenn Leute sehen, wie viel ich abgenommen habe, mittlerweile schon an die 35 Kilo – und das ungefähr in einem Jahr. Das ist weit mehr, als ich ursprünglich erwartet hatte.

Die Antwort auf die Frage habe ich hier auf der Seite schon mehrmals gegeben: Es sind die vier Regeln von »Ich mach dich schlank« und die CDs. Vielen Leuten erscheint das unglaublich, aber so ist es. Man braucht keine Diät, man muss nicht Kalorien zählen, man muss weder auf Kohlenhydrate noch auf Fett verzichten. Man isst alles, worauf man Lust hat.

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Diätdenken

Vielen ist es nicht bewusst, aber gerade das Diätdenken ist es, das uns vom Abnehmen abhält. Oftmals behauptet die allgemeine Meinung das Gegenteil: Übergewichtige Menschen können sich nicht beherrschen, essen zu viel, bewegen sich zu wenig. Sie sind selbst schuld, wenn sie dick werden, bleiben, irgendwann aus allen Nähten platzen. Wenn sie nur ein wenig die Kalorien zählen würden...

Was die meisten dabei einfach vergessen ist: Niemand zählt so viel Kalorien wie Übergewichtige. Niemand beherrscht sich so sehr, niemand verzichtet so sehr, niemand hat so viele Diäten hinter sich, kennt jede Kalorie, jedes Kohlenhydrat, jede Fettart und jeden Eiweißshake beim Namen. Weil sie nämlich schon alles ausprobiert haben, sich mit Willenskraft und harter Disziplin beherrscht haben, wie es schlanke Leute niemals tun. Übergewichtige haben sehr viel mehr Disziplin und Willenskraft als Schlanke. Denn Schlanke müssen sich damit nie beschäftigen.

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Was ist Natürlich Schlank (NatS)?

Das größte Problem des 21. Jahrhunderts wird das Übergewicht sein, las ich kürzlich in einem Bericht über das Metabolische Syndrom, das die vier Symptome zusammenfasst, die meistens zu einem frühen Tod führen. Auf jeden Fall aber zu einem oft sehr beschwerlichen Leben, im wahrsten Sinne des Wortes, da eines der vier Symptome massives Übergewicht ist. Die anderen drei sind Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Insulinresistenz.

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